Preisträger der Appollonia Stiftung

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Max23 Myanmar

Wir sind Preisträger der Appollonia Stiftung 2016

Für ihr zahnmedizinisches Myanmar-Projekt erhielten Studenten der Universität Witten/Herdecke in diesem Jahr den Apollonia-Preis. Die Stiftung zeichnet damit den Kreis der Studenten aus, der sich um das Projekt verdient macht und den Grundgedanken der zahnärztlichen Prävention in seiner Arbeit umsetzt. Das Preisgeld kommt dem Myanmar-Projekt zugute.

Das südostasiatische Land Myanmar – ehemals Burma – ist vielen vor allem aufgrund der Menschenrechtsverletzungen durch die mehr als 50 Jahre andauernde Militärherrschaft und die schwere Flutkatastrophe von 2008 mit extrem hohen Opferzahlen bekannt. Damals entschlossen sich zwei Studenten der Universität Witten/Herdecke – Constanze und Georg Kirchner – zu helfen, initiierten das Projekt und reisten nach Myanmar. Vor Ort stellten sie fest, wie wichtig es ist, die Arbeit der Zahnärzte des Landes zu unterstützen: Die Menschen in Myanmar, auf die sie trafen, lebten in unvorstellbarer Armut.

Ihr Gesundheitszustand war nicht gut und der ihrer Zähne meist katastrophal. In vielen Fällen waren nur noch Extraktionen möglich. Bei den Kindern jedoch konnten die Studenten erste Prophylaxemaßnahmen erfolgreich anwenden. So hielten manche zum ersten Mal in ihrem Leben eine Zahnbürste in den Händen und bekamen eine besondere Schulstunde: Zahnputzunterricht.

Impressionen